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Um die genauen Details der natürlichen Verhütung nach der symptothermalen Methode zu lernen empfehle ich Ihnen entweder einen NFP (natürliche Familienplanung) Kurs oder zumindest das genaue Studium eines Buchs zum Thema natürliche Verhütung nach der NFP-Methode.
Ein wichtiges Symptom ist die Erhöhung der Temperatur, die die Frau jeweils morgens mißt. Im ersten Teil des Zyklus ist die Temperatur in einer Tieflage und schwankt um plus oder minus 0,2°C um einen unteren Wert, der je nach Frau und Messort individuell ist. Beim Eisprung steigt diese Temperatur um mindestens 0,2°C an und bleibt danach in einer Hochlage. Das unterscheidet den Eisprung von einer einfachen Temperaturerhöhung, wie sie zum Beispiel durch den Anfang einer Grippe, einer alkoholreichen Party oder gestörtem Schlaf verursacht wird.
Wenn man die Temperatur graphisch aufzeichnet, wird schnell klar, was damit gemeint ist. Wenn während eines Zyklus die Temperatur andauernd hoch und runter wechselt, ohne eine Tieflage oder Hochlage auszubilden, heißt das, dass in diesem Zyklus kein Eisprung stattgefunden hat.
Das zweite Symptom zur Bestimmung des Eisprungs ist der Schleim in der Scheide. Nach dem Abklingen der Monatsblutung wird der Muttermund wieder durch einen zähen Schleim verschlossen. Dieser Schleim, verringert zum Beispiel das Eindringen vieler Keime in die Gebärmutter. Wenn sich der Zyklus dem Eisprung nähert, löst sich dieser Schleim auf und fließt durch die Scheide nach außen, um den Spermien die Möglichkeit zu geben das Ei zu befruchten. Von außen spürt die Frau, dass ihre vorher trockene oder bestenfalls feuchte Scheide sich plötzlich über einige Tage besonders nass und glitschig anfühlt und man kann an den Fingern oder auf dem Klopapier auch den Schleim sehen, der unter Umständen aussieht wie Eiweiß. Ab diesem Moment ist die Frau sehr fruchtbar bis das Ei unbefruchtet zerfallen ist.
Die Beobachtung des Schleims liefert daher einen sehr guten Anhaltspunkt, ob eine Temperaturerhöhung tatsächlich auf den Eisprung zurückzuführen ist oder ob sie höchstwahrscheinlich andere Ursachen hat. Daher ist die Beobachtung des Schleims ein sehr gutes Hilfsmittel die zeitliche Position im Zyklus zu bestimmen.
Nach dem Eisprung verschließt sich der Muttermund wieder, und die Scheide wird wieder trockener, bis sie sich zur nächsten Monatsblutung öffnet. Den Zeitpunkt der nächsten Monatsblutung kann man feststellen (daran denken Tampons in die Handtasche zu packen!), wenn die Temperatur plötzlich wieder auf die Tieflage abfällt und die Scheide feucht wird. Wenn diese Symptome eintreten, setzt meist am gleichen oder nächsten Tag die Blutung ein.